Das Akademische St. Petersburger Staatsballett von Leonid Jakobson begleitet vom Internationalen Sinfonieorchester aus Lemberg

Ballettgala in Wiesbaden Staatstheater

Im Rahmen seiner Gastspiele in der Bundesrepublik Deutschland führt das Staatliche Leonid-Jakobson-Balletttheater ein einzigartiges Galakonzert auf, an dem seine führenden Solistinnen und Solisten teilnehmen werden.

Auf dem Programm stehen die besonders ausdruckvollen Fragmente aus den weltbekannten klassischen Balletts. Diese werden dem deutschen Publikum eine riesengroße Freude bereiten.

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Im ersten Teil erwartet das Publikum das kurze nicht-narrative Ballett „Les Sylphides“ (oder auch „Chopiniane“ genannt), ein Meisterwerk von Michel Fokine, aufgeführt Anfang des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich dabei um eine märchenhafte Liebesgeschichte zwischen einer Luft-Sylphide und einem irdischen jungen Mann. Inspiriert wurde Michel Fokine von Frederic Chopins Suite und vom Ballett „La Sylphide“, in dem die legendäre Marie Taglioni getanzt hatte. Fokine gelang es, Masurkas und Präludien des genialen Komponisten sehr fein und filigran zu beleben. Die Grundlage dieser historischen Stilisierung, die extra für die weltberühmte Ballerina Anna Pawlowa aufgeführt wurde, bildete die Liebe der Luft-Sylphide, zu einem Mann, vermutlich einem Poeten. Die Premiere dieses Balletts im Leonid-Jakobson-Balletttheater fand am 28. Oktober 2015 statt. Die Bühnenbilder und Kostüme stammen von der bekannten Theaterkünstlerin aus St. Petersburg Olga Schaischmelaschwili, die viele Aufführungen in verschiedenen Opern- und Schauspielhäusern in Russland und im Ausland gestaltet hat.Im zweiten Teil erwartet das Publikum die Aufführung des Balletts, die viel zum Weltruhm der russischen Ballettschule beigetragen haben.Am Anfang und zum Schluss kommen die besonders beeindruckenden Passagen aus dem Ballett „Dornröschen“ von Pjotr Tschaikowski in der Choreographie des berühmten Marius Petipa und des modernen französischen Choreographen Jean-Guillaume Bart, dessen Weltpremiere im Leonid-Jakobson-Balletttheater im Oktober 2015 stattgefunden hat, zur Aufführung.Im Programm gibt es zudem Pas de deux aus dem Phantasie-Ballett „Giselle, ou les Wilis“ (Musik von Adolphe Adam und Choreographie von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa) und das sogenannte „schwarze“ Pas de deux aus dem Ballett „Schwanensee“, dessen 32 Fouette das Publikum bereits seit 140 Jahren tief beeindrucken. Die großartige Musik von Tschaikowski wird auch den Walzer und Pas de deux aus dem Ballett „Nussknacker“ in der Choreographie von Wassilij Wainonen begleiten. Es handelt sich dabei um eine sehr poetische und philosophische Aufführung. Als Grundlage diente das Libretto von Marius Petipa nach der Novelle von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Die Partitur dieses Balletts ist ein unentbehrlicher Teil der Weltkultur und eine der wertvollsten Seiten im musikalischen Erbe des großen russischen Komponisten. Vollkommen zurecht schmückt jetzt dieses Ballett das Repertoire des Leonid-Jakobson-Balletttheaters.

GISELLE, OU LES WILIS
Phantasie-Ballett in 2 Akten

Musik: Adolphe Adam
Choreographie: Jean Coralli, Jules Perrot, Marius Petipa
Wiederherstellung der Choreographie: Irina Kolpakowa
Libretto: Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges, Pierre Jules Théophile Gautier, Jean Coralli Peracini
Bühnenbilder und Kostüme: Wjatscheslaw OkunewDauer: 130 Minuten
Premiere der Aufführung fand am 20. Februar 2012 statt.

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Das Ballett „Giselle, ou les Wilis“ ist ein besonders romantisches Werk der letzten Jahrhunderte. Unter den unzähligen durch Tanz erzählten Geschichten wurde nie ein ähnlich wunderschönes und trauriges Drama geschaffen. Dank des zauberhaften Inhalts und der vollkommenen Choreographie wurde dieses romantische Meisterwerk zur Ballettklassik und ist neben dem „Schwanensee“ eines der berühmtesten und populärsten Ballette in der ganzen Welt.Mit diesem Ballett hat die Romantik im Ballettstil ihren Grundstein gelegt. Der Tanz in „Giselle, ou les Wilis“ ist von poetischer Beseeltheit durchdrungen. In den Solotänzen gibt es verschiedenartige fliegende Schwünge, die den Gestalten eine gewisse Schwerelosigkeit verleihen. Die Balletttänzerinnen stehen permanent auf Zehenspitzen. Der Tanz der irdischen Gestalten bekam zudem ein nationalspezifisches Kolorit. Im Ballett bildete sich so eine neue Dramaturgie heraus, in der der Tanz nicht mehr als Illustration der einzelnen Themen dient, sondern zum wichtigsten poetischen Ausdrucksmittel des Inhalts wurde.Die ewige Geschichte über Verrat, Liebe und Reue wurde dem Publikum zum ersten Mal am 28. Juni 1841 auf der Bühne der Opéra de Paris vorgestellt, die damals Académie Royale de musique hieß. Der unglaubliche Erfolg hat das weitere Schicksal dieses Balletts bestimmt. In den nächsten 18 Jahren wurde „Giselle, ou les Wilis“ in der Opéra de Paris 150 Mal aufgeführt. Jede Aufführung wurde mit Begeisterung und viel Applaus aufgenommen, was dieses Ballett zusätzlich berühmt machte. Das Phantasie-Ballett in 2 Akten wurde in der Opéra de Paris nach der Musik Adolphe Adams vom Choreographen Jean Coralli aufgeführt, als in der Kunst noch die Einflüsse der Romantik vorherrschten. Nach Russland kam dieses Ballett in der Version von Corallis Assistenten Jules Perrot, und später wurde das Ballett von Marius Petipa in seiner eigenen Version wiederhergestellt. Diese letzte Version wurde im Leonid-Jakobson-Balletttheater von der bekannten russischen Balletttänzerin Irina Kolpakowa wiederhergestellt, die die herausragendsten klassischen Traditionen sorgfältig bewahrt hat.In diesem Ballett wird romantisch über den Liebeswahn und über die Liebe nach dem Tod erzählt. Als Perle der klassischen Choreographie gilt dabei der 2. Akt, dessen Inhalt eng mit dem 1. Akt verflochten ist und den Eindruck erweckt, als ob es eine Pantomime in der expressionistischen Technik der Stummfilme wäre.

Jakobson Leonid Weniaminowitsch (1904–1975)

Leonid Jakobson ist ein berühmter russischer Choreograph und bekannter Künstler. Er wurde in Sankt Petersburg geboren und absolvierte 1926 die berühmte Leningrader Choreographie-Schule. Zudem tanzte er selbst im Kirow-Theater in Leningrad und am Bolschoi Theater in Moskau. Zum Ende seiner tänzerischen Karriere kehrte er als Choreograph nach Leningrad zurück.

Auf der Bühne des Kirow-Theaters feierten vor allem seine Ballettaufführungen „Schurale“ (1950, Komponist F. Jarullin), „Spartakus“ (1956, Komponist A. Chatschaturjan), „Die Wanze“ (1962, Komponisten F. Otkasow, G. Firtitsch), „Wunderland“ (1977, Komponist I. Schwarz) große Erfolge.
In der Epoche des sogenannten sowjetischen Dramaballetts mit ausgeprägter Sujet-Linie, gehörte Jakobson zu den Choreographen, die riskierten, ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf das Thema, sondern auch auf den Tanz selbst und die Körperplastik zu richten. Somit setzte er die Tradition von Michel Fokine fort und teilte auch dessen Überzeugung, dass jede Aufführung individuell geprägt sein soll. Wie Fokine war er auch der Ansicht, dass das klassische Ballett nur eines, jedoch nicht das wichtigste, aller möglichen Ausdrucksmittel ist.

Jakobson hatte eine ganz besondere Gabe: Er hatte ein gutes Gespür für den Umgang mit Balletttänzerinnen und -tänzern und konnte sie dazu bringen, seine Vorstellungen hundertprozentig umzusetzen. Zahlreiche Tänzer sind durch seine Aufführungen berühmt geworden, nicht nur die bekannte Ballerina Alla Schelest, die ihre beste Rolle im Ballett „Spartakus“ verkörpert hat. Jakobson war derjenige, der die einzigartigen Fähigkeiten und das schauspielerische Talent seiner Balletttänzerinnen und –tänzer entfalten konnte wie bei Natalie Makarowa (Zoi im Ballett „Die Wanze“), Mikhail Baryshnikov (Konzertstück „Vestris“), und Alla Ossipenko. Für und ihren Mann und Tanzpartner Dzhon Markovsky hat Leonid Jakobson mit „Minotaurus und Nymphe“ und „Flug von Taglioni“ zwei wunderbare Tänze aufgeführt.

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Jakobson hatte einen schwierigen Charakter. Dafür war er sein ganzes Leben lang bekannt. So galt er als unbarmherzig und jähzornig und es war generell nicht leicht, mit ihm zusammen zu arbeiten. Wenn jedoch die Arbeit an der neuen Aufführung beendet war, erinnerte sich niemand mehr an seine Eskapaden, weil das Ergebnis perfekt war und die Balletttänzer dies einschätzen konnten. In fachlichen Kreisen wurde er oft als Anhänger des Formalismus gebrandmarkt – ihm war das jedoch herzlich egal. Er wusste, was sein einzigartiges Talent war und bezeichnete sich selbst ohne falsche Bescheidenheit als Genie.

1969 wurde auf Initiative von Jakobson die Leningrader Balletttruppe „Choreographische Miniaturen“ ins Leben gerufen, die er selbst anleitete. Der Name dieser Gruppe war Synonym mit dem Titel der Aufführung, deren Premiere im Kirow-Theater 1958 stattfand. Diese Ballettaufführung wurde 1960 verfilmt und dann mit dem Preis „Goldene Nymphe“ in Monte Carlo ausgezeichnet. Für diese Leistung wurde auch Jakobson das Diplom der Pariser Tanzakademie verliehen.

Mit den Proben konnte nicht vom Start weg im Theater begonnen werden, weil es aufgrund von Sanktionen und Bürokratie keinen dafür geeigneten Raum gab. Das erste Jahr in der Geschichte der Balletttruppe war am schwierigsten. Trotzdem gelang es Leonid Jakobson eine Aufführung aus 3 Akten vorzubereiten. Hierzu gehörten kleinere Genreballetts („Zirkus“, „Brautzug“ und „Negertanz“), Tanzminiaturen nach den Skulpturen von François-Auguste-René Rodin und der klassische Akt unter dem Namen „Klassik-Romantik“. Im Laufe der nächsten zwei Jahre schuf der Choreograph ein ganz neues umfangreiches Repertoire. In dieser Zeit ist auch sein berühmtes „Exerzitium XX“ nach der Musik von Johann Sebastian Bach entstanden.

Den gleichen großen Erfolg hatten auch das rein klassische „Pas de quatre“, nach Bellinis Musik, Folkloretänze wie der Operettentanz „Pas de deux“ nach der Musik von Franz Lehár, und die Grotesktänze „Kriecher“ und „Negertanz“, nach der Musik von Igor Strawinsky. Zum berühmten Rodin-Zyklus schuf Jakobson noch zusätzliche Kompositionen, die uns an lebendige Skulpturen dieses französischen Bildhauers erinnern sollen.

Jakobson hat in die Choreographie eine ganzheitliche Sprache und Bildlichkeit gebracht, wobei er viele Traditionen und Dogmen verletzte. Voll von sich und seinem Handeln überzeugt kümmerte er sich nicht um andere Meinungen – auch nicht von Vorgesetzten. Deswegen wurden seine Tanzminiaturen häufig verboten oder es war sehr schwer sie durchzusetzen. In seiner Balletttruppe gab es kein Ballettkorps. Seiner Vorstellung entsprach es, ein Kollektiv von Solistinnen und Solisten zu schaffen, die in verschiedenen Genres tanzen können. Solch ein Prinzip, alles auf die Individualität zu setzen, war aber damals auch in der Kunst nicht üblich. Deswegen wurde der Begründer der modernen Choreographie in der Sowjetunion lange nicht anerkannt. Seine Balletttruppe durfte nicht auf Gastspiel gehen – weder innerhalb des Landes noch im Ausland.

Heutzutage ist der Name Leonid Jakobson in die Geschichte des russischen Balletts eingegangen. Seine choreographischen Ballettminiaturen wurden als Ballettklassik bekannt, seinen Namen trägt jetzt das von ihm gegründete Staatliche Akademische Leonid-Jakobson-Balletttheater, in dem seine Choreographie sorgfältig gepflegt und weiter von neuen Generationen mit Begeisterung getanzt wird.

Die Staatliche Akademie Leonid-Jakobson-Balletttheater

theatreDas Staatliche Akademische Leonid-Jakobson-Balletttheater, ist nicht nur eine Perle von Sankt Petersburg und Russland, sondern auch in der ganzen Welt. Das Theater ist auf seine 50-jährige Geschichte stolz und trägt den Namen seines Begründers, des berühmten Choreographen des 20. Jahrhunderts, Leonid Weniaminowitsch Jakobson (1904–1975).

Das Ballettkollektiv wurde am 12. November 1966 durch die Anordnung des sowjetischen Kulturministeriums unter dem Namen „Choreografische Miniaturen“ gegründet. 1969 wurde Leonid Jakobson zum Leiter des Theaters und seit dieser Zeit hat für diese Balletttruppe eine neue Zeitrechnung begonnen.

Leonid Jakobson wurde in Sankt Petersburg geboren. 1926 absolvierte er die Leningrader Ballettschule und tanzte im Kirow- und Bolschoi-Theater. Weltberühmt wurde er jedoch als einzigartiger und ausdrucksvoller Choreograph, der ständig auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln und -formen war. Er entwickelte die Traditionen von Michel Fokine weiter und war zudem davon überzeugt, dass jede Aufführung individuell geprägt sein muss und dass das klassische Ballett nur eine, aber nicht das wichtigste, Ausdrucksmittel im Ballett sein muss. Dank seiner individuellen Denkweise und unerschöpflichen Phantasie gelang es ihm, seine eigene Tanzplastik zu schaffen sowie stilistische und choreographische Möglichkeiten der klassischen Choreographie zu erweitern. In den von Leonid Jakobson geschaffenen Kunsttänzen traten die bekanntesten und begabtesten Balletttänzerinnen und –tänzer wie Natalie Makarova, Mikhail Baryshnikov, Alla Ossipenko und Maya Plisetskaya auf.

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Nach dem Tod von Jakobson 1976 wird sein Nachfolger, der Solist des Kirow-Theaters Askold Makarow, zum Leiter des Theaters ernannt. In dieser Zeit werden ausländische Choreographen eingeladen und opulente klassische Werke aufgeführt. Die Balletttruppe wird in der Folge auch außerhalb des Landes bekannt.

Heutzutage nimmt das Staatliche Akademische Leonid-Jakobson-Balletttheater einen wichtigen Platz unter den stärksten Balletttruppen in Russland ein. Sein Repertoire ist sehr umfangsreich. So werden darin das Erbe des Begründers dieses Theaters (der legendäre „Spartakus“, choreographische Rodin-Miniaturen, „Klassik-Romantik“, „Genre“-Ballette, das kleine Ballett „Brautzug“), klassische Aufführungen („Giselle“, „Schwanensee“, „Nussknacker“, „Paquita“, „Chopiniane“) und moderne Aufführungen jüngerer Choreographen (Ein-Akt-Ballette „Gesichter moderner Choreographie“, „Romeo und Julia“, „Steinufer“, „Orchesterprobe“) verbunden.

Seit 2011 ist der berühmte russische Künstler Andrian Fadeyev Theaterleiter. Seine Hauptaufgabe als sieht er darin, die Traditionen zu pflegen und fortzuentwickeln, die im Laufe der Geschichte des Ballettkollektivs entstanden sind. Im Theater tanzen jetzt die Absolventen der besten Ballettschulen und es arbeiten erfahrene Pädagogen, die alle Ziel eint, Meisterwerke der Vergangenheit zu bewahren und Neues zu schaffen. Das Balletttheater geht oft auf Gastspiel. Die künstlerische Gestaltung der Aufführungen wird dabei oft erneuert. So kann das Publikum in der ganzen Welt die klassischen Aufführungen der russischen Balletts mit neuen Bühnenbildern und Kostümen genießen, die von modernen russischen Künstlern geschaffen wurden. Die Balletttruppe wurde mit dem höchsten Theaterpreis von Sankt Petersburg „Goldene Soffitte“, mit dem nationalen Theaterpreis Russlands „Goldene Maske“ und mit dem in Europa bekannten Ballett-Preis „Taglioni“ ausgezeichnet.

Das Internationale Sinfonieorchester aus Lemberg

insoDas Akademische Sinfonieorchester ІNSO Lemberg (im Englischen International New Symphony Orchestra) hat trotz seiner verhältnismäßig kurzen Historie (Gründungsjahr 1998) eine reichhaltige, und umfassende Erfahrung in der musikalisch-künstlerischen Tätigkeit zu bieten. Dies gilt sowohl für die Ukraine als auch für das Ausland.

Das wahre Alleinstellungsmerkmal des Orchesters ist die Zusammenarbeit mit einigen der bekanntesten Musikern und Dirigenten weltweit, darunter: François Leleux, Lisa Batiaschwili, Wolfgang Emanuel Schmidt, Alexander Zemtsov, Dirk Brossé, Sergei Nakariakov, Otto Sauter, Ilya Grubert, Alan Bern, Valeriy Sokolov, Vadim Neselovskyi, Lorin Sklamberg, Raymond Janssen, Andriy Belov, Leopold Kozlowski, Claude Delangle, Fahraddin Kerimov, Steven Decraene, Anna Skryleva, Nicolás Pasquet, Dalia Stasevska, Alessandro Safina, Maria Prinz, Philippe Pierlot und anderen.

Jedes Jahr macht das INSO Lemberg seine Auslandstourneen durch Europa (unter anderem in die Schweiz, nach Italien, Frankreich, Österreich, Polen, Deutschland, Portugal und Spanien). Darüber hinaus bereist das Orchester im Rahmen seiner Tourneen auch Länder wie Kolumbien und China.

Das INSO aus Lemberg hat sich zum Ziel gesetzt, sich kreativ und kulturell fortlaufend weiterzubilden und sich zu entwickeln. So ist es immer auf der Suche nach neuen Wegen und Formen der Präsentation klassischer Musik und arbeitet daran, durch die Symbiose von verschiedenen Künsten – darunter Ballett, Sandanimationen, Video-Unterstützung und vielem mehr – zur steigenden Popularität beizutragen.
Eine feste Tradition ist die Teilnahme des INSO Lemberg an den internationalen Festivals, die in Lemberg stattfinden. Hierzu gehören das Internationale Festival für Musikkunst mit dem Titel «Virtuosen», das Internationale Festival für moderne Musik «Kontraste», und das Festival der jüdischen Musik «LvivKlezFest». Die Musikformation vertritt zudem seit vielen Jahren die Ukraine bei den internationalen Festivals und Kunstprojekten in Polen. Im Jahre 2016 hat das INSO Lemberg zusammen mit dem weltbekannten Jazzpianisten und Komponisten Vadim Neselovskyi aus den USA das 6. Internationale Festival «ALFA JAZZ FEST» in Lemberg eröffnet, das laut der britischen Zeitung «The Guardian» zu den besten Jazzfestivals Europas im Jahr 2016 gehört.

Eine feste Tradition ist die Teilnahme des INSO Lemberg an den internationalen Festivals, die in Lemberg stattfinden. Hierzu gehören das Internationale Festival für Musikkunst mit dem Titel «Virtuosen», das Internationale Festival für moderne Musik «Kontraste», und das Festival der jüdischen Musik «LvivKlezFest». Die Musikformation vertritt zudem seit vielen Jahren die Ukraine bei den internationalen Festivals und Kunstprojekten in Polen. Im Jahre 2016 hat das INSO Lemberg zusammen mit dem weltbekannten Jazzpianisten und Komponisten Vadim Neselovskyi aus den USA das 6. Internationale Festival «ALFA JAZZ FEST» in Lemberg eröffnet, das laut der britischen Zeitung «The Guardian» zu den besten Jazzfestivals Europas im Jahr 2016 gehört.

Das «INSO Lemberg hat einige Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter:

  • die Auszeichnung vom Radio Swiss Classic «Love»;
  • die Auszeichnung «Goldene Schallplatte» und «Franz Xaver Mozart Klavierkonzerte»;
  • die Auszeichnung vom Radio Swiss Classic «Schumann / Beethoven Klavierkonzerte».

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Im Jahre 2014 wurde auf Initiative des Orchesters die ukrainische Kultur-Aktion «Gemeinsame Luft» organisiert und erfolgreich durchgeführt, die sieben große Orchesterformationen der Ukraine vereint hat, die gleichzeitig die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven in den Flughäfen Kiew, Odessa, Donezk, Charkiw, Dnipropetrowsk und Lemberg aufgeführt haben. Im März 2015 ist das INSO Lemberg als Veranstalter der großen kulturellen Veranstaltung «BACH-Marathon in Lviv. Ready. Steady BACH!» aufgetreten und hat einen Rekord in der Ukraine in der Kategorie «Massenaktionen» für die längste Live-Performance der Musik von J. S. Bach aufgestellt.

Zu Beginn der Saison 2015 / 2016 folgte die große Kulturveranstaltung unter Teilnahme des weltbekannten Dirigenten und Komponisten Sir Dirk Bross, dem künstlerischen Leiter des Philadelphia Kammerorchesters und Chefdirigenten der «Star Wars»-Weltkonzerttournee, unter Schirmherrschaft der Belgischen Botschaft von Belgien in der Ukraine. Dieses Konzert unter dem Titel «Classic for Peace» anlässlich des Königstags in Belgien fand am 15. November 2015 im Nationalen Taras-Schewtschenko-Opern- und Balletttheater Kiew statt.

Die Eröffnung der Konzertsaison 2016 / 2017 wurde von der Zusammenarbeit mit einem Starensemble, darunter Maria Prinz (Klavier), Philippe Pierlot (Flöte) und Alexander Zemtsov (Viola, Dirigent) im Rahmen des Konzerts «In Memoriam: Verbunden durch Musik» geprägt. Das Sinfonieorchester ІNSO Lemberg bietet eine breite Palette von Emotionen und Harmonien, die durch die Musik verkörpert werden, und von den Orchestermusikern gerne an ihr Publikum weitergegeben werden.

Künstlerischer Orchesterleiter ist Myroslaw Skoryk, Taras-Schewtschenko-Nationalpreisträger, Akademiemitglied der Akademie der Künste der Ukraine, Professor sowie Doktor der Kunstwissenschaft. Seit 2008 ist Iolanta Pryshliak die Orchestervorsitzende und Initiatorin vieler Projekte und Programme.

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